Energie und Gebäudetechnik
Auch in Sachen Energieversorgung und Gebäudetechnik setzt das Concordia-Quartier Maßstäbe. Das Projekt wird nach den umweltfreundlichen Standards KfW 40 und 'Klimafreundlicher Neubau' realisiert.
Wärme wird in einer eigenen Heizzentrale Wärmepumpen auf Basis von Geothermie erzeugt. Diese nutzen die im Boden gespeicherte Wärme mittels Erdsonden. Im Gegensatz zu den weit verbreiteten Luft-Luft-Wärmepumpen sind Erdwärmepumpen wesentlich effizienter, raumsparender und leiser. Ein zusätzlicher Vorteil besteht in der Möglichkeit, das System im Sommer in gegenläufiger Richtung mit einer Kühlfunktion zu betreiben.
Die im Concordia-Quartier eingesetzten Erdsonden sind 40 m tief und befinden sich unter der Grünfläche am östlichen Ende des Grundstücks. Den Strom für den Betrieb der Wärmepumpen liefert eine Photovoltaik-Anlage auf drei der fünf Gebäudeteile, die Leistung beträgt 80 kWp. Die Wärmeversorgung im Concordia-Quartier erfolgt somit ohne fossile Brennstoffe und unterliegt nicht der CO2-Besteuerung.
Für das Trinkwasser wird zur Verhinderung von Kalkablagerungen eine 'Biocat' Kalkschutzanlage eingesetzt. Sie basiert auf einer speziellen Katalysator-Technologie und arbeitet ohne eine Veränderung der Trinkwasserqualität. Dem Trinkwasser werden keine chemischen Aufbereitungsstoffen zugegeben und keine wertvollen Mineralien (Calcium, Magnesium) entnommen. Das Wirkprinzip beruht auf sog. Impfkristallen, an denen der ausfallende Kalk gebunden wird, bevor er sich in Rohrleitungen oder Armaturen ablagern kann.