Lebendig, bunt und mittendrin

Das Concordia-Quartier wird sich durch einen bunten Mix unterschiedlicher Nutzungen auszeichnen, die sich wechselseitig ergänzen. Hier werden Menschen aus unterschiedlichen Generationen und Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten leben.

Die geplanten Nutzungen umfassen neben 17 überwiegend barrierefreien Wohnungen auch ein Betreuungsbüro für Ambulant Betreutes Wohnen, ein Studierenden-Wohnheim, 4 Wohngruppen für Schwer- und Mehrfachbehinderte, 2 Arztpraxen und einen 'Bistro-Laden' (Arbeitstitel).

Der 'Bistro-Laden' wird als Gesicht des Quartiers zur Hauptstraße hin einerseits eine Tagesgastronomie (Snacks und kleine Gerichte) umfassen und zum anderen ein Verkaufssortiment an Produkten der Grundversorgung (Schwerpunkt frische und regionale Lebensmittel). Er wird von einem gemeinnützigen Inklusionsunternehmen betrieben und einen Beitrag zur Verbesserung der innerörtlichen Nahversorgung leisten.

Das Studierenden-Wohnheim umfasst 9 Zimmer mit Etagen-Küchen und gemeinschaftlichen Einrichtungen zum Waschen der Wäsche. Die Bewohner profitieren von der Nähe zum KIT-Campus Nord und den hervorragenden ÖPNV-Anbindungen zu den anderen Hochschul-Standorten. Optional können die Studenten gegen Aufwandsentschädigung im 'Bistro-Laden' oder im Rahmen der organisierten Nachbarschaftshilfe tätig werden.

Im Hinblick auf das Mobilitätsverhalten beruht das Nutzungskonzept darauf, dass ein Teil der Bewohner per se nicht Auto fährt. Gerade diejenigen, die eingeschränkt mobil sind, profitieren von dem zentralen Standort und der fußläufigen Erreichbarkeit der Einrichtungen des öffentlichen Lebens in nächster Nähe.

Abhängig vom weiteren Fortschritt der Planungen und dem weiteren Fortgang des Verfahrens werden wir an dieser Stelle nach und nach im Detail über das Projekt informieren. Die Mietwohnungen werden ab 2023 ausgeschrieben, nachdem der Baubeginn erfolgt ist.

Grafik: Blick von Osten auf das geplante Concordia-Quartier (Planungsstand Sept. 2021) Lennermann-Kräemer-Architekten